Mai 2014


 

 

Zu meiner großen Freude hat meine „ugly“ Ida am 3.5. die uneingeschränkte Zuchttauglichkeit von Frau Junge erhalten. (siehe „Unsere Hunde/Ida)

Vielen Dank an Herrn Maar für das Bild.

 



 

Nachdem als letzte Jule zu Familie Riedmann gegangen war, waren wir mal wieder eine Woche im Périgord. Hier die wunderschönen hängenden Gärten von Marqueyssac hoch über dem Dordogne Tal.

 

Im Urlaub hatte ich Zeit, im franz. Spaniel Magazin zu lesen und fand folgende beunruhigende Info: „……..la CT (Commission Travail) souhaite faire part de son inquiétude à propos du niveau global du Cocker Anglais à la chasse (en dehors quelques exceptions constituées par quelques  - très minoritaires – élevages opérant une sélection sur des lignées travail).“

 

Hier meine Übersetzung: „Die für die jagdliche Arbeit zuständige Kommission möchte ihre Beunruhigung bezüglich des weltweiten Niveaus der Arbeit des englischen Cocker Spaniels bei der Jagd mitteilen (abgesehen von einigen Ausnahmen, hervorgebracht von einigen – sehr wenigen – Zuchten, die eine Auslese auf Arbeitslinien betreiben).

 

Ich hatte im vergangenen Jahr einen Artikel „Vom Niedergang der jagdlichen Zucht des Cockers“ geschrieben. Ich hielt das aber bis jetzt für ein mitteleuropäisches Problem (Deutschland, Tschechien, Schweiz, Österreich), weil mir auch der Blick weiter hinaus fehlt. Nun wird hier von einem weltweiten Problem gesprochen, das heißt, jagdliche Cocker Züchter müssen sich wohl langsam als Züchter einer Rarität vorkommen!

 

Eine Katastrophe für eine Jahrhunderte alte Jagdhunderasse!

 



 

Ein letztes Bild von Jule in unserem Garten mit unseren Enkelkindern Félix und Marie.

 

 

Am 10.5. bei der JAG Baden – Württemberg (Arbeitsgemeinschaft der jagdlichen Spanielführer) trafen sich die Geschwister James und Jule wieder. Dazu kam noch die halbjährige „Holly vom Krebsbachtal“. Die drei spielten den ganzen Tag mit einer geradezu erstaunlichen Energie ihre wilden Spiele. Natürlich gab es auch noch „Arbeit“: Futterschleppen und Reizangel.

 



Für alle folgenden Bilder herzlichen Dank an die Besitzer der Welpen.

Ich freue mich über viele neue positive Nachrichten.

 

 

Zwei meiner „Schweizer“ hatten einen gemeinsamen Spielnachmittag.

 

 

Herr Weigelt schreibt:

Heute Sonntag haben wir das erste Treffen zwischen Judy und Jack bei uns im Schaugen abgehalten und dazu einen edlen Hundetransporter zum Einsatz gebracht...

 

Die beiden waren mit voller Energie bei der Sache und beendeten den ereignisreichen Nachmittag mit einem gemeinsamen Erholungsschlaf…. wie in früheren Zeiten.

 

 

Herr Aeschlimann schreibt:

Jago hat sich sehr gut entwickelt und ist auf dem Felde sowie im Walde ein sehr wiefer Kerl lernt sehr schnell….. Futterschleppen kleine…… War auch schon auf einer kleinen Schweissspur aber ohne Druck und Zwang nur zur Freude machte es soweit gut.

Mit dem Energiebündel kann ich Ihnen nur zustimmen er ist von morgens um 05.00 Uhr bis abends um 22.30 Uhr immer auf Achse nur mit kleineren Verschnaufpausen und Entweichen kleineren Ruhepausen.

Letztes Wochenende war erstmals im Revier in Frankreich wir hatten Arbeitstage angesagt er wurde von allen bestaunt

 

 

Jago am 25. Mai – ein kräftiger Junghund!

 

 

Max (Jester) mit Frischling

 

 

Max mit seinem alten Jagdkollegen

 

Herr Müller schreibt:

Unser Wohnwagen-Urlaub geht am Samstag zu Ende. Justin und Paul haben sich in diesen 3 Wochen super angefreundet. der Kleine darf sich zwischenzeitlich fast Alles, was mit Paul zu tun hat, erlauben.

In die Nase zwicken, an den Lefzen ziehen, den Behang lang ziehen und in die Rute beißen, wurde

ja von Anfang an von Paul akzeptiert. Aber jetzt darf der Kleine auch mit Paul zusammen mit dessen Spielsachen spielen und dessen  Freßschüssel inspizieren.

Der Kleine ist ein richtiger Draufgänger und ein Schnappi, er schappt nach allem was er für interessant hält.

Seine Wasserfreude ist auch riesig.

 

 

Herr Weigelt schreibt am 3.5.:

Bereits ist eine Woche vergangen, seit wir Judy zu uns in den Schaugen geholt haben. 

 

Vorweg; wir sind absolut glücklich mit Judy und staunen täglich über die Kleine, was sie schon alles kann, wie aufmerksam sie ist und wie neugierig und mutig sie Neues angeht… die Liste könnte noch verlängert werden. 

 

Unsere Spaziergänge zu unseren Weihern - Judy war ohne unser Dazutun schon einige Meter schwimmend unterwegs, als ob dies das Natürlichste der Welt sei - oder meine Spaziergänge zur Jagdhütte oder zu einem Hochsitz, alles waren entspannte und zugleich eindrückliche erste gemeinsame Erlebnisse. Rund um’s Haus ist das Verhältnis zu unserem Nachbarhund bereits sehr verspielt, zu den Katzen im Gleichgewicht (Tendenz zu Gunsten der Katzen) und zu den Pfauen noch ein etwas schwierigeres, da Judy hier bereits den Jagdtrieb auslebt. Aber auch hier bin ich überzeugt, dass sich ein Gleichgewicht einstellt.

 

Bezüglich Haltung, Ernährung und Alltag läuft alles reibungslos und wir sind durchaus stolz auf unsere Judy. Am heutigen ersten Welpenkurstag war sie wohl die Jüngste, aber in allen Belangen dabei. So ging sie locker über die Wippe, durch’s Tunnel oder über die Leiter, alles sehr selbstsicher und im Vergleich zu älteren Hunden mit grosser Leichtigkeit. 

 

 

Herr Weigelt schreibt am 13.5.:

Mit Judy geht es hervorragend, sie macht uns täglich Freude. Es passieren noch ab und zu kleine Pannen, aber insgesamt ist sie fast schon stubenrein.

 

Unsere Ausbildnerin bei den jagdlichen Prägungstagen ist begeistert, wie viel Instinkte bei Judy noch ausgeprägt sind und hat uns gebeten, dieses Lob an die Züchterin weiter zu geben, da solche, noch natürliche Hunde nicht mehr oft anzutreffen seien.

 

Übrigens hat Judy bereits die erste Rolle als Model hinter sich. Die St.Galler Kantonalbank macht mit mir ein Porträt in der nächsten Kundenzeitung und da haben wir auch Judy ins Bild gerückt (die Fotos entstanden bei uns auf dem Hof, alles war völlig stressfrei) natürlich durften aber auch unsere anderen Tiere nicht fehlen.

 

 

 

Judy bei den jagdlichen Prägungsübungen

 

Herr Weigelt schreibt am 22.5:

Im Rahmen des Welpenprägungskurses haben wir am Dienstag noch einige Fotos gemacht. Anbei eine Auswahl.

 

Die Fortschritte von Judy sind markant, vor allem auf der Fährte (mit Fährtenschuh gelegt) und im Gehorsam.

 

Heute sind unsere Enkelkinder (4 und 2 Jahre) bei uns für eine Woche Ferien eingetroffen. Judy kann sich nun auch als „Familienhund“ beweisen, bis jetzt hat’s gut geklappt, mit Ausnahme des Schinkenbrots, das zu einer kleinen Auseinandersetzung zwischen unserer Enkelin und Judy führte.

 

 

 

Jule bei den Schweinen

 

 

Herr Riedmann schreibt:

Jule isst fleißig ihre 3 Mahlzeiten und nimmt auch sehr gerne die Leckerchen beim Üben. Sitz klappt schon ganz gut und ablegen meist da sich Lilly nicht immer beim Üben ausschließen lässt und eifrig vormacht. Die Reizangel mit dem Rotwildlauf bestückt macht sie total kirre und sie apportierte ihn auch schon ein paarmal zu uns als sie ihn bekam. 

 

Autofahren macht Jule total Spass denn anscheinend liebt sie die Transportbox. 

 

Stubenrein ist Jule auch schon fast und meldete sogar schon dass sie raus möchte. Nach Spaziergängen steigt Jule gern komplett mit allen Füssen in den Wassernapf beim Trinken. 


Gestern waren wir zu ersten Schwimmübungen am See und das klappte schon ganz

prima. Heute durfte Jule mit in den Wildpark Heigenbrücken und lernte Hirsch

Muffel Dammwild und Wildschweine kennen.

 

Im Anhang einige Impressionen davon.

 

gestern konnte Jule auch zum ersten mal ein von mir erlegtes Schwein

begutachten was sie sehr interessant fand.

 

Die erste kurze Schweissfährte im Garten haben wir soeben super gemeistert.






„Les tares hériditaires“   B. Bolze (Die Erbkrankheiten) – dieses Mal in meiner Familie!

Meine Enkeltochter Marie

 

Diese Erbkrankheit lässt sich in meiner Familie schon in der 4. Generation beobachten.




 

 

Von: Caroline Melching
Gesendet: Sonntag, 11. Mai 2014 10:37
An: 'Regina Ückert'
Betreff: Hundeausbildung

 

Guten Morgen liebe Familie Ückert,

 

ein kleiner Gruß aus dem Hundekurs für die Brauchbarkeit!

Henry macht sich sehr gut, diesmal wird es klappen!

Ich melde mich in den nächsten Tagen mit eineausführlicheren Update.

 

Genießen Sie, liebe Frau Ückert, den Muttertag und grüßen Sie bitte alle,

 

Caroline, Luisa, Uwe & Henry

Melching



Von: Regina Ückert
Gesendet: Montag, 12. Mai 2014 15:54
An: 'Caroline Melching'
Betreff: AW: Hundeausbildung

 

bei der Abrichtung eines Cockers zahlt sich Geduld immer aus. Ich halte es für fast ausgeschlossen bereits in dem Jahr, das der Geburt folgt, eine Brauchbarkeitsprüfung für alle Jagdreviere abzulegen (außer man ist ein Profi). Cocker sind keine Frühentwickler und brauchen einfach ihre Zeit. Dafür hat man in aller Regel länger an ihnen. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Arbeit von Henry.


Von: Caroline Melching
Gesendet: Montag, 12. Mai 2014 16:11
An: 'Regina Ückert'
Betreff: AW: Hundeausbildung

 

 

…. Das hätten Sie mir früher sagen sollen. Ich habe mich verrückt gemacht und fast aufgegeben. Aber jetzt scheint sich der Hebel rumzulegen. Henry begreift als Einziger der Gruppe, was er machen soll – er hat mich komplett überrascht. Wahrscheinlich wollte er mich ein wenig ärgern. Also, wir sind motiviert.





Fritzi aus dem Immenreich, genannt Nelly, Bes. Hermann Stocker, Ettenbeuren,  hat am 27.5. geworfen. Es sind drei Welpen (2,1)in den Farben schwarz und schwarz mit loh. Der Wurf ist aus jagdlicher Anlagenzucht. Tel. 0172 - 8538760




Und zum Ende noch ein Drama – wenn auch hoffentlich mit gutem Ende.

 

Emil aus dem Immenreich, genannt Bodo, im Besitz von Tierarzt Dr. Einhellig, suchte Anfang Mai Schwarzwild nach, was erst einmal erfolglos war. Dr. Einhellig ließ ihn dann vom Riemen, der Hund entschwand. Einige Zeit später hörte man ihn klagen und erst 20 Minuten danach war er wieder beim Führer. Die folgende Woche wurde der Hund täglich ruhiger, obwohl er durchaus noch erfolgreich einen Bock nachsuchte. Da das Verhalten jedoch außergewöhnlich war, röntgte ihn Dr. Einhellig. Da war das Desaster offenbar: Ein Riss im Zwerchfell, durch den sich bereits ein Stück der Leber geschoben hatte.

Also wurde Bodo nach München in die Uni – Klinik gebracht und operiert. Er verlor aber weiterhin Blut und war nachts in einem lebensbedrohlichen Zustand. Bei einer 2. Operation wurde ein Riss in einer Arterie entdeckt. Nach einer Woche durfte Bodo wieder heim und es geht langsam aufwärts, obwohl das abgeklemmte Stück der Leber entfernt werden musste.  Der E – Wurf wird diesen Herbst 5 Jahre alt.

Ich wünsche alles Gute!

 


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last update 02.11.2018

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