Juli 2011


 
 

Unser Freund Georgy ist tot – fast 50 Jahre haben wir uns gekannt, jährlich häufig mehrmals gesehen, seine Gastfreundschaft und Großzügigkeit genossen, viel von seiner liberalen Haltung gelernt. Seine erste Cockerhündin, die schwarze Diamantina Maerpetz, war eigentlich mein erster eigener Hund – ein Geschenk meiner Großtante, Frau Klicks. Da mein Vater und meine Stiefmutter keinerlei Verständnis für meine „Hundenarretei“ aufbrachten, kam diese Hündin über eine gemeinsame Bekannte nach Tellmer zu Familie Georgii und unsere Bekanntschaft begann und wurde bald zu einer tiefen Freundschaft.

Nach Diamantina kam Liz Maerpetz in die alte Schule und die Zucht der „Poppenspälers“ begann. Auch Frau Klicks fand eine Herberge, erst in der alten Schule, später in einem Häuschen in der Nachbarschaft.

Georgy führte alle seine Hund jagdlich, weil er begriffen hatte, dass ein richtiger Cocker nur glücklich ist, wenn er arbeiten darf. Einige Jahre war er LGV der Landesgruppe Niedersachsen im Jagdspanielklub. Weit über 100 Nachsuchen fielen in die Tellmer Zeit und die erste Stöberhundgruppe mit Spaniels entstand mit maßgeblicher Mitwirkung von Georgy in der Lüneburger Heide.

Nach dem Tod seiner Frau erwarb er einen Hof in Frankreich, die Leobonnerie und in den folgenden Jahren traten die Cocker mehr und mehr in den Hintergrund zu Gunsten verschiedener Wasserhunderassen. Wir hatten das Glück jährlich dort zu Gast sein zu dürfen in dieser ursprünglichen Natur und von manch außergewöhnlichem Erlebnissen dort erzählen unsere Söhne noch heute.

                                                                                                          Danke Georgy


 

Zirce aus dem Immenreich
 

Am gleichen Tag, an dem uns die Nachricht von Georgys Tod erreichte, erfuhren wir auch vom Tod von Edda Zell aus Roth bei Nürnberg.

Vor acht Jahren kaufte sie „Zirce aus dem Immenreich“ bei uns, die fünfte Cockerhündin in ihrem Jägerleben. Sie führte diese Hündin erfolgreich durch alle Klubprüfungen und die Verbandsschweißprüfungen auf der 20- und 40-Stunden-Fährte, beide Male als Prüfungssiegerin.

Über all die Jahre standen wir in Kontakt, führten mehrmals gemeinsam auf Prüfungen, fielen gemeinsam durch (GP Biberach 2007) und bestanden zusammen (GP Ronneburg 2008). Ich lernte sie als engagierten Menschen und hingebungsvolle Hundeführerin kennen, die auch stets bereit war, anderen bei der Abrichtung ihrer Hunde zu helfen. Zirce, von ihr in Zierde umgetauft, meisterte unter ihrer Führung auch erschwerte Nachsuchen. Eddas großer Lebenstraum, Leistungsrichterin zu werden, wurde ihr leider verwehrt.

Mein besonderer Dank gilt Sibylle Kratochwil, die sich um sie gekümmert hat.

 

 

Ein kleiner Nachtrag, unser Mai-Urlaub im Perigord - hier ein Bild des Gartens von Chateau Hautefort.

 
 
Eine herrliche Woche voller Nachtigallengesang, Wiedehopfen auf den Graswegen, der Eule auf (und unter) dem Dach, Lindenduft vor "Maison Rouge" und den ersten reifen Kirschen im Obstgarten von Brigitte Bolze -
 
 
nicht zu vergessen die von den Hunden "geliebten" Kaninchen. Zwei hat Chayenne apportiert, aber sie waren wohl bereits vor dem Apportiert werden nicht mehr lebendig.
 

 
 
Eicko aus dem Immenreich, ABL \J2 HD A2 PRA de
 

 
 
Nelly (Fritzi) in Zwiesprache mit ihrem Führer.
 

 
Nun aktuelle und weniger aktuelle Bilder der Junghunde aus dem G-Wurf.
 
 
Ein sehr schönes Bild von George
 
 
George mit seiner Familie.
Vielen Dank an Familie Bielicke
 
 
 
Gnocci / Milor
Da gibt es einiges Welpenhaar auszukämmen.
 
 
 
Gipsy beim spielerischen Apport
 
 
Waidmannsheil!
 

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