Mai 2004


Dieses Frühjahr erlebten wir mit Rosalie eine unglaubliche Geschichte. Ich war in den Feldern auf der Hochfläche links des Neckars und Rosalie machte einen ihrer Ausflüge „ohne Wiederkehr“. Nachdem Warten keinen Erfolg brachte, der übliche Ablauf: Tierschutz, Polizei, Zeitung. Am folgenden Tag die Aussiedlerhöfe abgefahren und dann mit Wanda die Fuchsbauten im Hang abgesucht -  weil man mit Rosalie ja nie sicher ist!

 

3Tage später machte ich meinen Spaziergang auf der Hochfläche rechts des Neckars (ca. 5km Luftlinie), wo mich eine Dame ansprach, ob ich einen Hund verloren habe. Es stellte sich heraus, das Rosalie nur 45min. später putzmunter dort aufgetaucht war. Dazwischen liegen Neckar, Bahnlinie und B14 – und es ist eine andere Zuständigkeit von Tierschutz, Polizei und Zeitung.

 

Die Dame hatte, da der normale Tierschutz nicht erreichbar war, ein Tierheim der Organisation „Menschen für Tierrechte“ angerufen und Rosalie war noch am gleichen Abend abgeholt worden.

 

Sofort wandte ich mich telefonisch an dieses Heim. Am Telefon reagierte man etwas komisch und als ich anschließend meinen Hund abholte, sah ich auch warum. Die arme Rosalie war am Vortag – keine 48 Stunden nachdem sie dort eingetroffen war – kastriert worden!

 

Wir haben Anzeige erstattet. Der verantwortliche Tierarzt ist aus Berlin.


Mo Webdesign© 2000-2018 Alle Rechte vorbehalten.

last update 02.11.2018

Titel